Tanz Dein Europa! - ein Tanzfilmworkshop (ANCB00627)

Durchführungsort:
Stadt Brandenburg (Havel), Stadt Cottbus, Stadt Frankfurt (Oder), Landeshauptstadt Potsdam, Landkreis Barnim, Landkreis Dahme-Spreewald, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Havelland, Landkreis Märkisch-Oderland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landkreis Oder-Spree, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Landkreis Prignitz, Landkreis Spree-Neiße, Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Uckermark, Sachsen Anhalt, Mecklenburg Vorpommern, Sachsen, Niedersachsen

Unser Angebot kann an einer Schule / einem anderen außerschulischen Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Motivation, Selbstorganisation, Selbstwert, Kommunikation

Teilnehmer
Große Gruppengröße mit 16 bis 25 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 12 - 18

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, Bildungsgänge am Oberstufenzentrum

Ablauf des Angebotes: im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Das „Europäische Archiv der Stimmen“ eröffnet einen Erzählraum mit Erinnerungen von 50 Zeitzeug*innen aus über 30 europäischen Ländern, die in der ersten Hälfte des 20. Jh.s geboren wurden. Der Verein „Arbeit an Europa e.V.“ führte die Interviews in der jeweiligen Landessprache durch. In dem Tanzprojekt „Tanz Dein Europa!“ soll eine Brücke zwischen den historischen Erinnerungen der Zeitzeug*innen und den aktuellen Erfahrungen von Jugendlichen geschlagen werden. Zusammen mit der Choreografin Sophie Brunner und Theaterpädagogin Kathrin Thiele wird für die Jugendlichen ein schöpferischer Zugang zum Material des Archivs geschaffen. Sie setzen sich mit ihren persönlichen Lebensrealitäten verbal und physisch auseinander, die es ihnen ermöglicht, einen persönlichen Bezug zu den historischen Geschichten herzustellen. Sie entwickeln anhand ihres generierten Materials persönliche Choreografien, die sie selbstständig im öffentlichen Raum inszenieren. Filmisch dokumentiert und bearbeitet wird das generierte Material der Jugendlichen von dem Filmkünstler Max Hilsemann.
Die Erfahrungen von Jugendlichen stehen im Zentrum. Dabei geht es uns darum, dass Reflexionen über die eigenen und die diversen anderen Beziehungen zu Europa angeregt werden. Sowie die aktuellen Perspektiven einer jungen Generation, ihre Lebenswelten sichtbar zu machen und ihre Stimmen unabhängig von dem „Erzählhall“ der Älteren zu finden. Dieser Erzählraum soll dynamisiert werden. Dabei passiert eine produktive Gegenüberstellung der unterschiedlichen Biografien.
Die Konfrontation mit den Lebenserfahrungen dieser Persönlichkeiten soll der heranwachsenden jungen Generation Impulse geben, ihre Positionen für ihr zukünftiges eigenes Handeln zu entwickeln, mutig zu behaupten und praktisch tätig zu sein.
Wir geben den Jugendlichen spielerische Denk- und Erfahrungsräume, in denen sie selbstständig tätig werden können. Den Jugendlichen wird von Anfang an vermittelt, dass sie und ihre Sicht auf die selbstgewählten Themenschwerpunkte im Mittelpunkt des Projektes stehen. Durch den partizipierenden Prozess, zeigen wir, dass gesellschaftliche Teilhabe auch immer „Teilgabe“ und somit Mitgestaltung bedeutet.

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
Die Dokumentation des Projektes "Tanz Dein Europa!" ist in dem Arbeitsprozess enthalten. Für jede Lerngruppe entsteht ein Tanzkurzfilm. Dieser ist nach der Postproduktion für jede:n Schüler:in digital zugänglich. Die Eltern werden im Vorfeld ausreichend über das Projekt informiert und im Nachgang ist es ebenfalls möglich über die Klassenlehrer:innen einen digitalen Zugang zu dem Tanzkurzfilm zu gewährleisten. Bestenfalls wird das Projekt in der Lehrerkonferenz vorgestellt, das Ergebnis präsentiert und evaluiert.
Die Teilnehmenden setzten sich schöpferisch mit einer Auswahl von Fragen aus dem Fragenkatalog des Archiv der Stimmen auseinander. Aus dem generierten Material entwickeln die Teilnehmenden selbstständig Choreografien. Tanz und Theater sind Beziehungskünste. In den künstlerischen Arbeitsprozessen wird Kommunikation, Teamfähigkeit, Selbstwert und Durchhaltevermögen jedes Einzelnen gefordert und damit gefördert.

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Theaterpädagogin - Universität der Künste Berlin, Puppenspielerin - Diplom / Hochschule für Musik und Theater Zürich, Choreografin / Tänzerin - Master of Arts / Universität der Künste Berlin / Hochschule für Musik und Theater Zürich, Filmkünstler - Master of Arts / Universität der Künste Berlin
Das Kernteam verfügt über langjährige Erfahrungen in künstlerischen und pädagogischen Prozessen.

Angaben zum Anbieter

theaterlabor.potsdam e.V.

Anschrift:
Steinstraße 81
14480 Potsdam

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Kathrin Thiele
Telefon: 0172 1593252
E-Mail: vorstand@theaterlabor-potsdam.de
Webseite des Anbieters: www.kathrin-thiele.de

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de