Der Weimarer Kultur-Express Theater an Schulen (ANCB00566)

Durchführungsort:
Stadt Brandenburg (Havel), Stadt Cottbus, Stadt Frankfurt (Oder), Landeshauptstadt Potsdam, Landkreis Barnim, Landkreis Dahme-Spreewald, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Havelland, Landkreis Märkisch-Oderland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landkreis Oder-Spree, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Landkreis Prignitz, Landkreis Spree-Neiße, Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Uckermark,

Unser Angebot kann an einer Schule / einem anderen außerschulischen Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Motivation, Selbstwert, Kommunikation, Konstruktive Problemlösung

Teilnehmer
Große Gruppengröße mit 16 bis 30 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 12 - 18

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13

Ablauf des Angebotes: im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Wir, der Weimarer Kultur- Express, sind ein freies Jugend- Theater im Tourneebetrieb, das ein sozial engagiertes Theater in Form von Präventionsstücken anbietet.
Wir wollen einerseits die Probleme der Jugendlichen auf die Bühne holen, bildlich darstellen und dadurch Diskussionsrunden anregen, andererseits wollen wir den Spaß und die Lust am Theater bei jungen Menschen wecken.
Mit unserem Programm bieten wir altersgerechte Gegenwartsstücke an.

- "Drogen - von Gras zu Crystal" - begleitet zwei junge Menschen, zeigt ihre Hoffnungen, Ängste und Sehnsüchte auf ihrer Suche nach Freiheit und Identität. Das Stück gibt mögliche Antworten auf die Frage „Warum?“. Es ist unterhaltsam und lebendig erzählt und zeigt dennoch in aller Härte die verheerenden Folgen des Drogenkonsums.

- "Mobbing" - wenn Ausgrenzung einsam macht - ist eine rasant und fesselnd erzählte Geschichte über die Enststehung und Folgen ständiger Ausgrenzung und Schikanierung. Das Nachgespräch ist ein wichtiger Bestandteil des Stückes, da das Stück „Mobbing“ mit offenem Ende arbeitet. Hier ist es uns ein Anliegen, den im Stück eskalierten Konflikt nicht unkommentiert stehen zu lassen, sondern direkt an die entstandene Emotionalität anzuknüpfen und mögliche Fortsetzungen des Stückes mit Schüler*innen zu diskutieren sowie konkrete Lösungsmöglichkeiten/Maßnahmen zu thematisieren.

- "ONLINE" über Social-Media-Sucht - Jules Geschichte spiegelt unser heutiges Leben wider. Natürlich ist sie ein extremes Beispiel, Situationen werden hier auf die Höhe getrieben- ein Mittel des Theaters, um mögliche Folgen deutlich zu machen.

"Alkohol - Mir geht es gut" - hier geht es nicht nur um die Verführung des Alkohols in die Abhängigkeit, sondern auch um die inneren Gefühle zweier Jugendlicher. Ein Stück über Selbstzweifel, Zukunftsängste und die Konflikte junger Menschen.

Alle Stücke sind Mittel, um die entsprechenden Themen in den Mittelpunkt zu stellen und zu diskutieren. Die Schüler*innen werden ermutigt, eigene Probleme oder die der anderen mit Süchten oder Mobbing zu erkennen und anzusprechen. Oft geschieht dies schon während des nachfolgenden Gespräches. Während Lösungsvorschläge für die einzelnen Geschichten diskutiert werden, kann bei konkreten Problemen innerhalb der Klassen usw. gemeinsam mit Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen nach Lösungsansätzen gesucht
werden. Über den Weg des Sichäußerns sowie des Ernstnehmens jeder Frage wird das Selbstwertgefühl der jungen Menschen gestärkt. Beim Thema Mobbing wird die Schuldfrage der sogenannten Opfer intensiv infrage gestellt, um Betroffene zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen. Dem gleichen Zweck dient das Diskutieren der Gründe für den Konsum von Suchtmitteln bzw. für eine problematische Handynutzung/ Computernutzung. Für jede der Themen werden auch Institutionen vorgestellt, die eine erste Anlaufstelle für Hilfesuchende sind.

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
In altersgerechten Gegenwartsstücken spiegeln wir die Lebenswelt junger Menschen. Die authentische Inszenierung unserer Stücke weckt Diskussionsbedarf. Nach unseren Aufführungen stehen die Schauspielerinnen für Gespräche zur Verfügung. Im Vorfeld senden wir dafür an die Schulen Informationsmaterial. Als Nachbereitung wird mit den Schüler*innen eine Feedbackrunde zur Qualität der Stücke und Gespräche, Relevanz der Themen und zum Erfolg der Aufklärungsarbeit durchgeführt. Über Fragebögen kann die Schule Rückmeldung zum durchgeführten Projekt machen. Auch über mit dem Projekt entstandene Artikel für Schülerzeitungen usw., die dem Weimarer Kultur-Express zur Verfügung gestellt werden, kann die Vorbereitung und Durchführung der Angebote verbessert werden.



In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Durch die Erarbeitung der einzelnen Stücke, sind unsere Schauspielerinnen tief mit den jeweiligen Themen befasst.
Sie haben eine mindestens 3jährige Schauspielausbildung und durch die tägliche Arbeit mit den SchülerInnen eine große Erfahrung.

Angaben zum Anbieter

Der Weimarer Kultur-Express

Anschrift:
Beim Teiche 9
99425 Weimar

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Sieglinde Müller
Telefon: 036453 74830
E-Mail: mueller@der-kulturexpress.de
Webseite des Anbieters: www.der-kulturexpress.de

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de