Theaterpädagogischer Vorstellungsbesuch "Die Schöne und das Biest" (ANCB00531)

Durchführungsort:
Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Unser Angebot kann in unseren eigenen Räumen / an unserem Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Motivation, Selbstwert, Kommunikation

Teilnehmer
Große Gruppengröße mit 16 bis 31 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 6 - 12

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 1, 2, 3, 4, 5, 6

Ablauf des Angebotes: im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Das französische Volksmärchen „Die Schöne und das Biest“ ist von sich aus ein emanzipatorisch, denn im Vergleich zu vielen anderen Geschichten wartet die Protagonistin nicht tatenlos in einem Turm auf die Rettung durch den Prinzen – hier rettet SIE IHN. Die Inszenierung unterläuft Klischees, die eine zeitgemäße Bearbeitung von Kindergeschichten nicht mehr nötig hat und entwirft ganz bewusst zeitgemäße Geschlechter- und Rollenbilder. Des Weiteren geht es bei der Geschichte um das Aufeinanderprallen zweier Welten: Der Prinz kommt aus einer Welt des Überflusses. Er ist arrogant, empathielos und gierig. Als Strafe verwandelt ihn die Fee in ein wohlstandsverwahrlostes, deformiertes Wesen. Ein mit Luxusmüll bewachsenes Restbild eines habgierigen Menschen. Belle kommt aus ärmlichen Verhältnissen, ist es gewohnt sich aufopfernd um andere zu kümmern und ihre eigenen Wünsche hintenanzustellen. Trotz der Unterschiede beider Welten ist eine Annäherung an das Fremde möglich und wertvoll.

Die stückbegleitende Materialmappe hält eine Arbeitsanregung zur sprachlichen und schöpferischen Auseinandersetzung mit dem „Biest“ bereit. Das Wort Biest bezeichnet nicht nur ein Tier, sondern auch einen gemeinen, niederträchtigen Menschen. Die Schüler*innen werden dazu bewegt sich Gedanken über die Handlungen und Verhaltensweisen eines niederträchtigen Menschen zu machen. In einem zweiten Schritt werden sie selbst kreativ tätig und designen eine niederträchtige Kreatur bzw. ein menschliches Biest. Durch die Auseinandersetzung mit unsozialem, gemeinem Verhalten erfolgt bei den Schüler*innen eine Rückversicherung über ihr eigenes sozial wertvolles Verhalten (Selbstwert).
Die Materialmappe enthält ebenfalls den Gesprächsleitfaden zum stückbegleitenden Nachgespräch, bei dem die Schüler*innen zum Diskustieren und Weiterdenken bewegt werden. Thematisch geht es hier vor allem um Rollenbilder und Emanzipation, um das Fremdsein und Annähern, um Aufopferung und toxische Beziehungen und um Materialismus. Vor dem Hintergrund des konsumreichsten Festes des Jahres beschäftigen sich die Schüler*innen mit der Frage, was ein Mensch tatsächlich braucht, um glücklich zu sein und was zu viel Konsum und Luxus mit uns und unseren Familien macht (Kommunikation).
Eine weitere Arbeitsanregung motiviert die Schüler*innen dazu einen „Die Schöne und das Biest“-Weihnachtsbaum zu kreieren. Luxusmüll, von dem wir alle zu viel produzieren, wird dazu verwendet Ornamente für den Baum zu basteln. In Kombination mit weiteren, an die Requisiten des Stücks angelehnten, Schmuckideen entsteht nicht nur ein besonders märchenhafter Weihnachtsbaum, sondern auch ein Kunstwerk das an dien Botschaft der Inszenierung und all die Gedanken der Kinder erinnert (Motivation Gedanken sichtbar zu machen).

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
Die Dokumentation des Angebots liegt in der Verantwortung der Schulen, denen mit unserer stückbegleitenden Materialmappe alle didaktischen Methoden zur Verfügung stehen. Außerdem werden die Schulen dazu aufgefordert Fotografien ihrer Luxusgüter-Weihnachtsbäume an die neue Bühne zu senden, um sie über die sozialen Medien in der Öffentlichkeit zu streuen und die Thematik breiter zugänglich zu machen.

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Theaterpädagogen

Angaben zum Anbieter

neue Bühne Senftenberg

Anschrift:
Theaterpassage 1
01968 Senftenberg

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Melanie Kuschnik
Telefon: 03573 801215
E-Mail: verwaltung@theater-senftenberg.de
Webseite des Anbieters: www.theater-senftenberg.de

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
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