Zeit für Streit - konstruktive Konfliktlösungen mit Forumtheater (ANCB00439)

Durchführungsort:
Landeshauptstadt Potsdam

Unser Angebot kann in unseren eigenen Räumen / an unserem Standort oder an einer Schule / anderem außerschulischen Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Motivation, Selbstorganisation, Selbstwert, Kommunikation, Konstruktive Problemlösung

Teilnehmer
Kleine Gruppengröße mit 5 bis 15 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 6 - 26

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, Bildungsgänge am Oberstufenzentrum

Ablauf des Angebotes: regelmäßig, z.B. wöchentlich oder monatlich, im Rahmen eines Kompaktkurses (in den Ferien nur max. 3 Tage, wenn der Kurs dann beendet ist; keine generellen Ferienangebote hierüber möglich), im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
„Zeit für Streit“ – Streiten will gelernt sein

Ein Projekt zur Gewaltprävention

Ausgangslage:

Streiten gehört in der Regel zum Alltag und Kinder und Jugendliche üben sich in Auseinandersetzungen eigene Grenzen zu setzen, Freiheiten zu erkämpfen und eigene Rechte und Ethik durchzusetzen und zu erlernen.
Jedoch will Streiten gelernt sein und bedarf eines reflektierten Lernprozesses, um eigene Gefühle und Bedürfnisse formulieren zu lernen und Grenzen der Anderen wahrzunehmen und zu akzeptieren.
Der Schulalltag ist jedoch in der Regel mit der Erfüllung des Rahmenlehrplanes ausgefüllt und hat kaum strukturelle Ressourcen, um in diesen Lernprozessen zu unterstützen. In der Regel werden Konflikte nicht besprochen und reflektiert; es gibt kaum Möglichkeiten zufrieden stellende verinnerlichte Lösungen für die Konfliktparteien zu finden. Konflikte werden kaum bis gar nicht thematisiert oder erst in der Eskalation als so genannte Verhaltensverstöße und nicht Normen konformes Verhalten bestraft. Regelungen, wie beispielsweise Abmahnungen, schlechte Disziplinnoten, Klassenfahrtsverbote oder Unterrichts- und im schlimmsten Falle ein Schulverweis sind gängige Methoden der eingeschränkten Möglichkeiten der Schule.
Ein Empathie-Lernen für Alle Beteiligten bleibt dadurch aus, das jedoch Voraussetzung für eine gelungene nachhaltige Gewaltprävention wäre.
Lehrer, Eltern und Kinder/Jugendliche fühlen sich in ihren Möglichkeiten überfordert. Es bedarf dringend nachhaltiger und ganzheitlicher Konzepte, um diese Ausgangssituation langfristig und nachhaltig zu verbessern und eine Entlastung für Schule, Elternhaus und Heranwachsende herbeizuführen.
Hier möchten wir mit unserem Präventionsprojekt ansetzen.

Projektinhalt:

Mit unserem Projekt zur Gewaltprävention möchten wir dazu beitragen eine nachhaltig und ganzheitlich fundierte Streitkultur zu entwickeln. Wir möchten allen betroffenen Schüler*innen, die Möglichkeit geben, Konflikte zeitnah zu besprechen, zu analysieren und zufrieden stellende Lösungen für alle Betroffenen zu finden. Unter Anleitung eines Teams aus Sozialpägagog*innen, Theaterpädagog*innen und Mediator*innen lernen die Schüler*innen eigene Gefühle und Bedürfnisse zu formulieren und die Grenzen des jeweils Anderen wahrzunehmen und zu akzeptieren. Dadurch finden notwendige Prozesse des Empathie-Lernens statt und die Konfliktparteien erlernen Möglichkeiten Konfliktlösungen zu erproben und umzusetzen. Die Umsetzung erfolgt je nach Ausgangssituation und Eskalationsstufe zum Teil in Rollenspielen, durch Zeichnungen und in geführten Gesprächen.

Dieser Prozess wird begleitet und durchgeführt mit einem Team aus 1 Sozialarbeiter*in und 1 Theaterpädagogin/ Mediatorin.

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
Im Anschluss an den Workshop ist eine Auswertung mit den Teilnehmenden geplant, in der das Erlernte und Erfahrene reflektiert wird. Eine schriftliche Dokumentation ist nicht vorgesehen, kann jedoch bei Bedarf erstellt werden.

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Die Mitglieder des Vereins Kollektiv Treibgut Natur- und Kulturcamp verfügen über jahrelange Erfahrung in der Vereinsarbeit, in der soziokulturellen Bildungsarbeit, natur-, erlebnis- und bewegungspädagogischen Arbeit.
Das Besondere an unserer Projektarbeit ist die prozessorientierte Methodenvielfalt. Durch die vielfältigen Kompetenzen unseres Teams können wir mit unterschiedlichen Methoden auch dem Bedarf der Teilnehmenden gerecht werden. Unsere Methodenvielfalt umfasst kunst-, natur-, erlebnis-, bewegungs- und theaterpädagogische Handlungsfelder.
Die professionelle Umsetzung der fachlichen und verwaltungstechnischen Begleitung ist durch Personen mit Dipl. in Sozial- und Theaterpädagogik, sowie wildnispädagogischen Aus- und Fortbildungen gegeben.

Angaben zum Anbieter

Kollektiv Treibgut Natur- und Kulturcamp e.V.

Anschrift:
Rudolf-Breitscheid-Straße 168
14482 Potsdam

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Sylvia Glöß
Telefon: 017696508671
E-Mail: info@treibgut-naturcamp.de
Webseite des Anbieters: www.treibgut-naturcamp.de

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de