Tembuilding und Kommunikationstraining (ANCB00327)

Durchführungsort:
Stadt Brandenburg (Havel), Stadt Cottbus, Stadt Frankfurt (Oder), Landeshauptstadt Potsdam, Landkreis Barnim, Landkreis Dahme-Spreewald, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Havelland, Landkreis Märkisch-Oderland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landkreis Oder-Spree, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Landkreis Prignitz, Landkreis Spree-Neiße, Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Uckermark

Unser Angebot kann in unseren eigenen Räumen / an unserem Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Kommunikation, Konstruktive Problemlösung

Teilnehmer
Große Gruppengröße mit 16 bis 30 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 10 - 20

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13

Ablauf des Angebotes: im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Ziele des Seminars sind die Förderung der Kommunikationsfähigkeit, die Reflexion eigener und fremder Kommunikationsstrukturen sowie die Einübung neuer, zielorientierter Kom-munikationsformen – gerade in Hinblick auf die konkrete Situation der Schülerinnen und Schüler während der Pandemie, die von reduzierten Sozialkontakten und Digitalisierung von Kommunikatonsprozessen geprägt ist. Dabei geht es in unserem Training auch vor allem um das Wiedererlernen von Komunikation und Koooperation in Präsenz.Vor dem Hintergrund immer komplexer werdender gesellschaftlicher Zusammenhänge wird Kommunikation immer mehr zur Schlüsselkomponente und -kompetenz. Vom verbalen wie nonverbalen Umgang hängen der persönliche und gesell-schaftliche Erfolg junger Menschen und damit ihre Möglichkeiten der individuellen Lebensplanung ab. Zu heutigen Kommunikationskompetenzen gehören die Mitteilung eigener Interessen, Aus-handeln divergierender Interessen, Feedback geben, nicht-verletzende Ärger-Mitteilung, Kommu-nikationsverhalten in einer Gruppe etc.
Innerhalb des Klassenverbandes als fester Lerngruppe sollen sich die Jugendlichen intensiv mit Prozessen verbaler und nonverbaler Kommunikation auseinandersetzen. Dies dient dazu, das ei-gene Kommunikationsverhalten zu reflektieren und somit das Kooperationsverhalten und die Be-reitschaft zur Verantwortungsübernahme zu stärken. Sie erproben, ihre Interessen und Bedürfnis-se angemessen mitzuteilen. Sie lernen Kriterien des konstruktiven Streitens kennen und in Kon-fliktsituationen zu vermitteln, sie lernen Auseinandersetzungen nicht zu meiden, sondern zu lösen und Fähigkeiten zu fairem, konstruktivem Streiten zu erlernen anstatt sich anzupöbeln oder gar gewaltsam Konflikte zu lösen.
Die Schüler und Schülerinnen können in unserem Angebot lernen:
- Eigenverantwortung und Vertrauen in ihrem Handeln entwickeln
- gegenseitige Achtung erlernen und Respekt im Umgang mit den Anderen erfahren und einü-ben
- eigene Bedürfnisse thematisieren, die Bedürfnisse und Meinungen Anderer anerkennen und lernen, sich angemessen mitzuteilen
- zentrale Aspekte von gelungener Teamarbeit kennen lernen und sich so eigener Stärken und Schwächen bewusst werden sowie sich besser in die Klasse einbringen können.
- ihr Kommunikationsverhalten überprüfen, an einer gewaltfreien Lösung von Konflikten arbei-ten und konstruktiv Streiten üben
- ihr Verhalten im gemeinsamen Miteinander sowie den integrativen Einbezug aller stärken
- Verantwortung für die Gruppe übernehmen, in dem sie sich aktiv einbringen und Aufgaben übernehmen.
Die Bildungsarbeit der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein wird methodisch bewusst vom nor-malen Schulunterricht abgegrenzt, um neue Lernerfahrungen zu ermöglichen. An einzelnen erlebnispädagogischen Übungen können die Lehrkräfte auf Wunsch beobachtend teilnehmen. Die Freizeit wird von den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern gemeinsam gestaltet, was oftmals einen neuen Zugang zueinander schafft und andere Gruppenerlebnisse außerhalb des Schulalltags ermöglicht. Die Lernsituation in der Bildungsstätte fernab vom Alltag bietet den Jugendlichen somit die Chance, neue Lernerfahrungen möglich zu machen und neue Fähigkeiten an sich selbst (und auch bei Anderen) zu entdecken. Für die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer schafft die Seminarwoche die Chance, den Schülerinnen und Schülern außerhalb von Unterricht als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen, Unterstützung zu leisten und zugleich die sich entwickelnden Gruppenprozesse aktiv zu begleiten und zu dokumentieren.

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
Die Lehrkräfte nehmen in dem Projekt in einzelen Einheiten als beobachtende Person teil. Es gibt täglich eine Besprechung der Seminargruppenleiter*innen und den Lehrkräfte. Dort geht es. u.a. um die JUgendlichen und eine Reflektion über die in dem Projket gezeigten Kompetenzen. Die Seminargruppenleiter*innen geben Rückmeldungen zu den aus ihrer Sicht gezeigten Kompetenzen der Jugendlichen und diese werden dokumentiert. Die Lehrkräfte notieren sich die Beobachtungen der Seminarleitungen und ihre eigene Erkenntnisse über die Jugendlichen. Diese können z.B. dann auch an Eltern in Gesprächen weitervermittelt werden.

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Die Seminarleitungen sind freiberufliche Dozent*innen der außerschulischen Jugendbildung. Alle müssem an unserem verbindlichen Teameinstiegsseminar zur freiberuflichen Mitarbeit im Bildungsteam teilgenommen haben und haben die Jugendleiter_innencard-Schulung der Bildungsstätte absolviert. Für unser freiberufliches Bildungsteam werden regelmäßig Fortbildungen angeboten.
Die Seminarleiter*innen werden von eine*r hauptamtlichen Bildungsreferent*in der Jugendbildungsstätte angeleitet, die Bildungsreferent*innen verfügen über einen Hochschulabschluss und sind langjährig in der Kinder- und Jugendarbei erfahren.

Angaben zum Anbieter

Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

Anschrift:
Freienwalder Allee 8-10
16356 Werneuchen

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Tim Scholz
Telefon: 033398-899918
E-Mail: t.scholz@kurt-loewenstein.de
Webseite des Anbieters: www.kurt-loewenstein.de

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de