Persönlichkeit und Teamentwicklung durch Judo- Lass mal rangeln (ANCB00255)

Durchführungsort:
Landkreis Oder-Spree

Unser Angebot kann in unseren eigenen Räumen / an unserem Standort oder an einer Schule / anderem außerschulischen Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Selbstwert, Konstruktive Problemlösung

Teilnehmer
Kleine Gruppengröße mit 5 bis 15 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 12 - 18

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 6, 7, 8, 9, 10

Ablauf des Angebotes: regelmäßig, z.B. wöchentlich oder monatlich, in den Sommerferien 2022, nur im Zeitraum vom 07.07. – 22.07.2022 u. nach Möglichkeit in Kombination mit fachlichen u. methodischen Kompetenzen, im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Der Inhalt unseres Angebots sind Sport,- und sozialpädagogische Teamübungen, welche vorab in persönlichen Gesprächen mit den Schüler*innen abgestimmt werden. Als Ferienangebot richtet sich der Umfang unseres Angebotes in 2 wöchentliche Kompaktkurse a 6 Zeitstunden täglich. Außerhalb der Ferien sind 2x wöchentliche Kurse a 2 Zeitstunden möglich. Die Absprachen bezüglich unseres Angebotes können individuell erfolgen.

Auf der Grundlage einer sozialräumlichen Orientierung, wird dieses Projekt im Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen angesiedelt. Durch die schulnahen Sporthallen, sowie die Natur als Handlungsraum, werden Kinder und Jugendliche sportlich im Judo als auch erlebnispädagogisch im Rahmen eines Actionbounds herausgefordert.

Unser Angebot Persönlichkeit und Teamentwicklung durch Judo- "Lass mal rangeln", fördert mithilfe unterstützender pädagogischer Begleitung im Sport: Selbstwirksams-, Teambildungs- und Gruppenprozesse. Durch die Begegnung im Judo auf der Matte und die Begegnung außerhalb des Triningsraumes lernen Kinder und Jugendliche bzw. Schüler*innen, Selbstwirksamkeit und Gruppenzusammenhalt.
Ziel des Angebotes ist es psychosoziale Ressourcen und motorische Fertigkeiten fördern.

Die Schüler*innen lernen das Judo nicht ausschließlich ein Weg der Leibesertüchtigung, sondern darüber hinaus auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung ist. Zwei philosophische Grundprinzipien liegen dem Judo im Wesentlichen zugrunde: Das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen (jita-kyoei). Der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist (sei-ryoku-zenyo).
Ziel ist es, diese Prinzipien als eine Haltung in sich zu tragen und auf der Judomatte bewusst in jeder Bewegung zum Ausdruck zu bringen.

Methodische Umsetzung:
- Gruppenzusammenhalt: Positiven Trainingsatmosphäre wird gefördert, indem die Judoka verdeutlichen, dass gegenseitige Hilfe und Unterstützung beiden Partnern nutzen und allgemeines Wohlbefinden fördern kann. Wie in jeder Sportart ist die Disziplin sehr wichtig, aber im Judo ist diese Eigenschaft unbedingt zu beherrschen.Durch Anleitung der Pädagogen lernen die Kinder und Jugendlichen sich Selbst und sein Gegenüber zu respektieren und zu achten.

- Sozialer Rückhalt: Durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung müssen die Schüler*innen durch beiderseitigem Wohlergehen und Nutzen beitragen."Dieses Prinzip der größten Wirksamkeit in seiner Anwendung auf das gesellschaftliche Leben, ebenso wie in seiner Anwendung auf Geist und Körper verlangt vor allem Ordnung und Harmonie unter seinen Mitgliedern, und diese kann nur durch gegenseitige Hilfe und Nachsicht erreicht werden, die zu allgemeiner Wohlfahrt und Glück dienen"(Zitat Kano: Gründer des Judo).
Die Schüler*innen werden in ihren sozialen Gruppen als Informationsträger, Vorbilder und Botschafter für ihre Ansichten wirken und das Erlebte und Erlernte an die Mitglieder ihrer Cliquen weitergeben und durch ihre eigene Haltung überzeugen.

Selbstwirksamkeit:Das Prinzip des Judo- „Siegen durch Nachgeben“- wirkt sich auf die Lebensphilosophie der Kinder und Jugendlichen aus. Man lernt beim Training, mit einem Wechsel von Werfen und geworfen-Werden zurecht zu kommen. Die Schüler*innen lernen, nach dem Fallen wieder aufzustehen. Durch diese Botschaft wird erlernt, dass nicht nur um den Sieg gekämpft wird. Ein Sieg ist erst abgeschlossen, wenn der Partner in Sicherheit, ohne Verletzungsgefahr, geworfen worden ist.

Umsetzung:
Für die Umsetzung des Angebotes wird eine Hallenfläche mit Judomatten benötigt. Außerhalb der Hallenzeiten werden die Schüler*innen eine moderne Schnipseljagd im Rahmen einer Actionbound absolvieren. Hierzu müssen Fragen beantwortet werden, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Schüler*innen eingehen.Die im Vorfeld durch Befragungen analysiert wurden.

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
Die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte erfolgt durch einen Sach und Erlebnisbericht.
Die Evaluation des Fortschritts (psychosozialer Ressourcen) durch Selbsteinschätzung der Kinder und Jugendlichen, sowie Fremdeinschätzung durch Eltern und Trainer anhand eines Fragebogens.
Es erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeitern, die unterstützend beim Erlernen sozialer Fähigkeiten mitwirken(Sozialtraining und entsprechende Dokumentation).

Motorische Fortschritte werden im Trainigsprozess dokumentiert und durch Prüfungen und erlangen einer Gürtelfarbe bestätigt.

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Lehrer
Sportwissenschaftler
Sozialarbeiter

Angaben zum Anbieter

SG Chemie Erkner e.V. (Abt. Budo)

Anschrift:
Am Hirschsprung 13
15537 Erkner

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Jens Wissendaner
Telefon: 0174-3626688
E-Mail: jens.wissendaner@gmail.com
Webseite des Anbieters: https://www.sg-chemie-erkner.de/sektionen-2/judo/

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de