Cybermobbingprävention (ANCB00205)

Durchführungsort:
Stadt Brandenburg (Havel), Stadt Cottbus, Stadt Frankfurt (Oder), Landeshauptstadt Potsdam, Landkreis Barnim, Landkreis Dahme-Spreewald, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Havelland, Landkreis Märkisch-Oderland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landkreis Oder-Spree, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Landkreis Prignitz, Landkreis Spree-Neiße, Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Uckermark, in Berlin

Unser Angebot kann an einer Schule / einem anderen außerschulischen Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Motivation, Selbstwert, Kommunikation, Konstruktive Problemlösung

Teilnehmer
Große Gruppengröße mit 16 bis 30 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 6 - 18

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, Bildungsgänge am Oberstufenzentrum

Ablauf des Angebotes: regelmäßig, z.B. wöchentlich oder monatlich, im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Cybermobbing ist eine nicht mehr so neue Form des Mobbings, für viele aber schwer zu erkennen. Es fehlen die äußerlichen Spuren, die man erst bei Symptomen wahrnimmt.
Der Unterschied, zum jetzt bekannten Mobbing, ist die Ausführung der Taten in den sozialen Medien, mittels PC, Handys und Tablets. Hierbei wird ausschließlich verbales und indirektes Mobbing betrieben. Der Schaden ist
dennoch größer. Wir wissen heute, dass die meisten diese psychischen Belastungen weniger gut wegstecken als physisches Mobbing.
Opfer werden durch Bloßstellung im Internet, permanente Belästigung, durch entwürdigende Bilder oder durch Verbreitung falscher Behauptungen gemobbt. Die Täter werden in diesem Zusammenhang auch als Bullies bezeichnet.
Die Motive sind sehr vielschichtig: Außenseiter werden beispielsweise in Chatrooms schikaniert; man versucht, Konkurrenz klein zuhalten oder Freunden zu imponieren; unter Umständen werden Mobbingopfer zu Tätern: Sie wehren oder rächen sich. Es ist einfach, Unwahrheiten zu äußern oder herum zu schimpfen. Dieser Effekt wird auch als Online Disinhibition Effect (dt. Online-Enthemmungseffekt) bezeichnet: Es fällt Menschen, insbesondere Jugendlichen, schwerer, ihre Impulse zu zügeln, wenn soziale Kontrolle wegfällt oder nicht spürbar ist.

Aber es sind auch die Kinder und Schüler, die vermehrt in den sozialen Netzwerken immer mehr über ihr Privatleben Preis geben. Um dazuzugehören wird dann schnell mal ein Foto hochgeladen, ohne zu wissen, welche Folgen das für einen selbst haben kann.
Eine Frage, die in Bezug auf Cyber-Mobbing aufkommt, ist in welchem Ausmaß es sich vom traditionellen Mobbing unterscheidet oder welche Gemeinsamkeiten die beiden Formen aufweisen.

Workshopinhalte:
Einführung in die Thematik
Ursachen und Verlauf von Mobbing und Cybermobbing
Folgen von Mobbing und Cybermobbing
Wahrnehmung und Reaktion
Mobbing erkennen und bewerten
Wer kann mir helfen?
Grundregeln erfolgreicher gewaltfreier Kommunikation
Grenzen erkennen und behaupten
Umgang mit Provokationen
Entscheidungsverhalten
Stressbewältigung
Vermitteln von sozialen Kompetenzen
Lösungs- und Handlungsempfehlungen


Weitere Inhalte die wir vermitteln

 Gesprächsführung
 Entscheidungsverhalten
 Einbinden von Streitlichtung


Eines unserer mit wichtigsten Anliegen ist das Vermitteln von sozialen Kompetenzen

 Umgangsformen
 Achtsamkeit
 Hilfsbereitschaft
 Kontakt- und Teamfähig
 Was bedeutet tolerant sein?


Ziele des Workshops

 Sicherer Umgang mit neuen Medien
 Stärkung des Selbstwertgefühls und des Charakters
 Sich und andere schützen bevor ein Streit eskaliert
 Empathie Fähigkeit erlernen

In diesem Workshop zeigen wir, welche potentiale Cybermobbing mit sich bringt, wie es entsteht und warum es eskaliert. Insbesondere durch Rollenspiele werden gewaltfreie und kommunikative Lösungsstrategien trainiert und immer wieder geübt. Streiten, um zu lösen, ist der Ansatz in diesem Workshop. Selbstbewusste Menschen, kommen sicherer aus Konflikten heraus. Wir motivieren Schülerinnen und Schüler mit der gewaltfreien Kommunikation zur Förderung zur konstruktiven Problemlösung. So stärken wir den Selbstwert jedes einzelnen.


Methoden
Die einzelnen pädagogischen Methoden beinhalten zudem psychologische Methoden, wie z.B.

 Modelllernen und Verhaltensübungen
 Aufbau sozialer und emotionaler Kompetenzen (z.B. Hilfeverhalten und differenzierte Wahrnehmung)
 Verbesserung der Gruppendynamik (z.B. Standbilder und soziale Rollen)
 Kind- und Altersgerechte Definition von Konflikten, Mobbing und Gewalt
 Didaktische, pädagogische und praxisnahe Lerninhalte.



Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
Unabhängig von dem Workshop für Schülerinnen und Schüler, bieten wir in diesem Zusammenhang einen Elterninformationsabend an und auf Nachfrage auch einen separaten Workshop für Eltern.
Die Workshops sollen wenn möglich Klassenweise angeboten werden. Nach ca. 1-2 Monaten findet ein Auffrischungsworkshop zur Nachhaltigkeit statt. Dieser ist in den Kosten bereits eingebunden.

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Das Personal hat abgeschlossene Studiengänge und ist für alle Fort- und Weiterbildungen geschult. Zudem liegen uns aktuelle erweiterte Führungszeugnisse vor.
Wir arbeiten im engen Austausch mit dem MBJS (Gewaltprävention, Frau Krautz) und sind für das LISUM (Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg).

- Systemischer Deeskalation- & Konflikttrainer
- Dozent für Gewalt- und Mobbingprävention
- Pädagogischer Schulbegleiter, Einzelfall- und Familienhelfer
- Sozialpädagoge

Angaben zum Anbieter

Stefan Klang Safety First

Anschrift:
Maxim-Gorki-Straße 16
15738 Zeuthen

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Stefan Klang
Telefon: 033755253650
E-Mail: safetyfirst@mail.de
Webseite des Anbieters: https://www.safety-first.training/

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de