Konflikttraining, Gewalt- und Mobbingprävention (ANCB00114)

Durchführungsort:
Stadt Brandenburg (Havel), Stadt Cottbus, Stadt Frankfurt (Oder), Landeshauptstadt Potsdam, Landkreis Barnim, Landkreis Dahme-Spreewald, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Havelland, Landkreis Märkisch-Oderland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landkreis Oder-Spree, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Landkreis Prignitz, Landkreis Spree-Neiße, Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Uckermark, auch im Berliner Raum

Unser Angebot kann an einer Schule / einem anderen außerschulischen Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Motivation, Selbstwert, Kommunikation, Konstruktive Problemlösung

Teilnehmer
Große Gruppengröße mit 16 bis 30 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 6 - 16

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10

Ablauf des Angebotes: regelmäßig, z.B. wöchentlich oder monatlich, im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Das Leben besteht aus Konflikten. Überall dort wo Menschen zusammenkommen, kommt es zwangsläufig zu Auseinandersetzungen, Meinungsverschiedenheiten oder gar Streitereien. Konflikte gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen und Erscheinungsformen - wortreich, schweigend, strategisch, impulsiv, polternd oder hinterhältig.
Einige können im Vorfeld verhindert und erfolgreich reguliert werden. Andere hingegen benötigen eine intensivere Auseinandersetzung mit der Thematik.
Konflikte sind keineswegs schädlich, sie bieten oft die Möglichkeit zu konstruktiven Veränderungen und positiven Weiterentwicklungen jedes Einzelnen oder im Team. Konflikte erkennen, Konfliktmanagement oder Konfliktvorbeugung stellt viele Menschen vor eine besondere Herausforderung, die spezielle Kompetenzen abverlangt.
Nicht anders ist es bei Schülerinnen und Schülern. Bereits im Kitaalter beginnen die ersten kleinen Konflikte und Streitigkeiten. Wer ein Geschwisterkind ist, weiß genau wovon wir sprechen.
Eine gesunde Streitkultur gehört in allen Bereichen dazu. Konflikte haben auch viel Positives.
Kinder und Jugendliche streiten, klar. Aber sie sind auch erstaunlich gut in der Lage, ihre Konflikte selbst zu lösen. Und sie entwickeln dabei, ihrem Alter entsprechend, die unterschiedlichsten Strategien, um einen Streit zu schlichten. Das beeindruckt auch Erwachsene: eine dritte Möglichkeit finden, wenn sich die ersten beiden nicht miteinander vereinen lassen - das macht Sinn.
Wenn Kinder und Jugendliche ihre Konflikte selbst austragen, lernen sie zuzuhören, ihre eigene Meinung zu kommunizieren, selbst eine Lösung zu finden. Und sie erfahren diese Werte gleichzeitig vom Gegenüber: Sie werden gehört, dürfen ihre Meinung vertreten. Das sind letztlich wichtige Eigenschaften für ein friedvolles Zusammenleben.

- ABER –

Konflikte können leider auch schnell eskalieren. Aus harmlosen Streitigkeiten und Konflikten kann schnell Mobbing und Gewalt werden. Wenn sich zum Beispiel außenstehende in einen Konflikt einmischen wollen und sich für eine Streitpartei entscheiden, dann fühlt man sich nicht selten hilflos. Diese Hilflosigkeit nutzen die Aggressoren oft aus. Aus Spaß und Machtgier.

So schön es ist, dass Schülerinnen und Schüler Streitigkeiten und Konflikte selbst lösen können, so unschön ist der Zuwachs an Gewalt und Mobbing an Schulen.

Mobbing und Gewalt in der Schule können schlimme Folgen haben.
Aufklärung ist das A und O – für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern.

Kinder und Jugendliche, die gemobbt werden, können ihr ganzes Leben an den Folgen leiden. Wie viele Schüler schikaniert werden, ist schwer zu beziffern. Eine Befragung im Rahmen der Pisa-Bildungsstudie 2017 ergab, dass in Deutschland fast jeder sechste 15-jährige regelmäßig Opfer von körperlicher oder seelischer Misshandlung durch Mitschüler wird.

Betroffene werden meist stark isoliert. Mitschüler so früh wie möglich für das Thema zu sensibilisieren, ist daher sehr wichtig.
Wir halten allerdings höhere Zahlen für möglich. Umso wichtiger ist es, dass Schüler, Eltern und Lehrer früh sensibilisiert werden für das Thema. An Schulen muss verstärkt aufgeklärt werden.

Mobbing und Gewalt können schon in der Kita beginnen, nicht selten auch zu Hause.

Per Definition erfolgt Mobbing wiederholt und über einen längeren Zeitraum durch eine einzelne Person, oder durch eine Gruppe. In der Praxis ist die Grenze zu „normalen“ Auseinandersetzungen unter Heranwachsenden schwierig zu ziehen. So kommt es vor, dass besorgte Eltern schon über Mobbing klagen, wenn sich ihr Kind mit einem anderen streitet.
Umgekehrt dauert es meist lange, bis Lehrer merken, dass ein Kind ausgegrenzt oder anhaltend gequält wird. „Im Unterricht sind Mobber oft soziale Kinder, interessiert und aufgeschlossen“.

Die Schikanen passieren zwischen den Stunden, auf dem Nachhauseweg – und über die sozialen Netzwerke. Letztere haben dazu geführt, dass Kinder auch nach Schulschluss keine Ruhe mehr haben. Stichwort Cybermobbing. „Das geht vormittags los und nachmittags über das Handy weiter“.

Eine weitere Form von Mobbing die immer stärker zum Vorschein kommt ist Cyber-Mobbing. Die Ausübung von Gewalt über soziale Netzwerke nimmt weiter zu und ist hoch gefährlich.
Es kommt ausschließlich nur zu psychischen Attacken. Die Schnelligkeit von Cyber-Mobbing erreicht via Internet viel mehr Leute.


Workshopinhalte

 Konfliktarten und Verlauf
 Konflikte erkennen, bewerten und gewaltfrei lösen
 Grundregeln erfolgreicher und gewaltfreier Kommunikation
 Gewaltarten und Erscheinungsformen in der Schule
 Merkmale von Gewalt
 Folgen von Gewalt
 Merkmale von Mobbing
 Folgen von Mobbing
 Verhalten in der Gruppe
 Früherkennung und Wahrnehmung
 Umgang mit Provokationen
 Petzen
 Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten


Weitere Inhalte die wir vermitteln

 Gesprächsführung
 Entscheidungsverhalten
 EigensicherungEinbinden von Streitlichtung


Eines unserer mit wichtigsten Anliegen ist das Vermitteln von sozialen Kompetenzen

 Umgangsformen
 Achtsamkeit
 Hilfsbereitschaft
 Kontakt- und Teamfähig
 Was bedeutet tolerant sein?


Ziele des Workshops

 Sicherer Umgang mit Konflikten, Mobbing und Gewalt
 Stärkung des Selbstwertgefühls und des Charakters
 Sich und andere schützen bevor ein Streit eskaliert
 Empathie Fähigkeit erlernen

In diesem Workshop zeigen wir, welche potentiale Konflikte mit sich bringen, wie sie entstehen und warum sie eskalieren. Insbesondere durch Rollenspiele werden gewaltfreie und kommunikative Lösungsstrategien trainiert und immer wieder geübt. Streiten, um zu lösen, ist der Ansatz in diesem Workshop. Selbstbewusste Menschen, kommen sicherer aus Konflikten heraus. Wir motivieren Schülerinnen und Schüler mit der gewaltfreien Kommunikation zur Förderung zur konstruktiven Problemlösung. So stärken wir den Selbstwert jedes einzelnen.


Methoden
Die einzelnen pädagogischen Methoden beinhalten zudem psychologische Methoden, wie z.B.

 Modelllernen und Verhaltensübungen
 Aufbau sozialer und emotionaler Kompetenzen (z.B. Hilfeverhalten und differenzierte Wahrnehmung)
 Verbesserung der Gruppendynamik (z.B. Standbilder und soziale Rollen)
 Kind- und Altersgerechte Definition von Konflikten, Mobbing und Gewalt
 Didaktische, pädagogische und praxisnahe Lerninhalte.

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
Vor den Workshops bieten wir einen Elterninformationsabend an. Auf Nachfrage, kann zu diesem Angebot ein separater Elternworkshop angeboten werden.
Die Workshops sollen wenn möglich Klassenweise angeboten werden. Nach ca. 1-2 Monaten findet ein Auffrischungsworkshop zur Nachhaltigkeit statt. Dieser ist in den Kosten bereits eingebunden.

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Das Personal hat abgeschlossene Studiengänge und ist für alle Fort- und Weiterbildungen geschult. Zudem liegen uns aktuelle erweiterte Führungszeugnisse vor.
Wir arbeiten im engen Austausch mit dem MBJS (Gewaltprävention, Frau Krautz) und sind für das LISUM (Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg).

- Systemischer Deeskalation- & Konflikttrainer
- Dozent für Gewalt- und Mobbingprävention
- Pädagogischer Schulbegleiter, Einzelfall- und Familienhelfer
- Sozialpädagoge

Angaben zum Anbieter

Stefan Klang Safety First

Anschrift:
Maxim-Gorki-Straße 16
15738 Zeuthen

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Stefan Klang
Telefon: 033755253650
E-Mail: stefanklang-safetyfirst@mail.de
Webseite des Anbieters: https://www.safety-first.training/

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de