Keep Cool (ANCB00086)

Durchführungsort:
Landkreis Elbe-Elster

Unser Angebot kann an einer Schule / einem anderen außerschulischen Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Motivation, Selbstwert, Kommunikation, Konstruktive Problemlösung

Teilnehmer
Große Gruppengröße mit 16 bis 30 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 6 - 18

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, Bildungsgänge am Oberstufenzentrum

Ablauf des Angebotes: im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Kurzbeschreibung

Coolness- Training ist ein Trainingsprogramm für Schulen und Jugendeinrichtungen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Umgang mit schwierigen Alltagssituationen. Im CT geht es um die Ursachen, Auslöser und Gelegenheiten für aggressives und gewalttätiges Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Im Handlungsviereck von Täter, Opfer, Klasse (Gruppe) und Institution werden Verhaltensalternativen erarbeitet. Die Klasse bzw. Gruppe wird im CT befähigt ihre Vorstellungen des friedlichen Zusammenlebens zu verwirklichen. Wichtigstes Ziel ist die Opfervermeidung.

Das Coolness- Training ist:

• eine Anleitung zum Umgang mit schwierigen Situationen
• Prävention in Schule und Jugendhaus

Im Coolness- Training

• entwickeln Kinder und Jugendliche eine Kultur des Hinschauens
• trainieren Kinder und Jugendliche die friedfertige Einmischung

Es geht um

• die Verfestigung eines zivilisatorischen Standards der Friedfertigkeit
• die Stärkung der Kompetenz der peer-group für schwierige Situationen
• die Stärkung der Opfer
• die Sensibilisierung der Täter


3. Auftragsgrundlage

Die Maßnahmen der Gewaltprävention teilen sich in Angebote der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe und in Angebote aus dem Bildungsbereich der Schulen. Nach gängiger Praxis werden sie dem § 14 SGB VIII – Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz – oder auch in Verbindung mit dem JGG und dem § 27 SGB VIII – Hilfen zur Erziehung – und als ambulante Hilfe und Angebot des sozialen Lernens im Bereich der Sozialen Gruppenarbeit (§ 29 SGB VIII) zugeordnet. Dort finden sich gewalt-präventive Maßnahmen – soweit sie nicht als eigene Projekte angeboten werden – oft als Bestandteil von sozialen Trainingskursen im Rahmen der sozialen Gruppenarbeit.

Für dieses Projekt sehen wir als Auftragsgrundlage den § 14 Abs. 1 und 2.1. SGB VIII – Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz.

4. Ziele

Grundlagen für die Aufgaben und Ziele des Projektes sind die im § 14 SGB VIII aufgeführten Ziele und Aufgaben. Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz ist Bestandteil einer auf Prävention und Integration abzielenden Jugendförderung.
So ist im § 14 Abs. 2.1. SGB VII festgeschrieben, dass die Maßnahmen junge Menschen befähigen sollen, sich vor gefährdeten Einflüssen zu schützen und sie zur Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen zu führen.

Angestrebte praktische Ziele sind:
• die Stärkung des Selbstkonzeptes,
• die Reflexion des eigenen Selbst
• die Stärkung der Persönlichkeit
• die Ausbildung sozialer Wahrnehmung
• die Schaffung von Konfliktfähigkeit
• Förderung sozialer Fähigkeiten
• kontrolliertes Handeln
• insgesamt die Vermittlung sozialer Kompetenzen.

Langfristig wird eine soziale Akzeptanz durch sozial integriertes Verhalten der Adressaten angestrebt.


Grobziel des Projektes

Veränderung des Schulklimas oder des Klimas in der Jugendgruppe/ Verein durch eine qualitative wie quantitative Verringerung der Aggression.


Feinziel des Projektes

Die jugendlichen Teilnehmer sollen

• ihre Aggressionsauslöser kennen lernen, sie in eine persönliche Provokationshierarchie einordnen, Rückzugsmöglichkeiten oder Schlichtung als Handlungs-alternative erkennen (z.B. durch Ironie und Humor)
• sich selbst hinterfragen lernen, die Widersprüche zwischen Ideal-, Selbst- und Realbild erkennen
• lernen, sich selbst zu akzeptieren,
• die Verantwortung für ihre Taten übernehmen; Neutralisierungs- und Verdrängungstechniken durch Wecken von Scham und Schuldgefühl auflösen,
• Betroffenheit über Opferfolgen entwickeln,
• die weiteren Folgen der Tat abschätzen lernen,
• erkennen, dass Aggressivität als Vorteil nur kurzfristig ist, da Gewalt im Ergebnis immer kontraproduktiv (Sanktionen) ist.
• Die Rolle der gleichaltrigen Gruppe( Peer Group) hinterfragen.
* Erkennen, dass Konformität und Gruppendruck gleich Aufgabe der eigenen Identität zur Folge hat.
• Lernen, „ Nein“ zu sagen. Begründungszusammenhänge zu artikulieren.
• Mehr Selbstbewusstsein, Ich- Stärke entwickeln, das ihnen erlaubt, sich pro-sozial zu verhalten.

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
* Vorstellung des Projektes in der Elternversammlung
* Evaluation mit der Klasse bei Abschluss der Veranstltung
* bei Bedarf Rückmeldung an die Eltern in der Elternversoammlung

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
* Dipl. Soz.päd./ Soz.arb. /mit ZA
* Fachkraft für Soziale Arbeit
* staatlich anerkannte Erzieherin/ mit ZA
* Sozialarbeiter/ in ZA „ Jungenarbeit und Gewaltprävention“

Diese Fachkräfte können aus dem Fachkräftepool des Trägers für dieses Angebot eingesetzt werden.
Sie sind jeweils vom Landkreis Elbe Elster als Fachkräfte anerkannt.

Angaben zum Anbieter

ASB RV Elbe Elster

Anschrift:
Falkenberger Str. 10
04916 Herzberg/E.

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Mario Gaudlitz
Telefon: 035362 63 33
E-Mail: spielmobil@asbee.de
Webseite des Anbieters: www.asbee.de

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de