Konstruktive Problemlösung, Förderung der Selbstorganisation und Motivation (ANCB00049)

Durchführungsort:
Landkreis Elbe-Elster

Unser Angebot kann an einer Schule / einem anderen außerschulischen Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Motivation, Selbstorganisation, Konstruktive Problemlösung

Teilnehmer
Kleine Gruppengröße mit 5 bis 15 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 6 - 13

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 1, 2, 3, 4, 5, 6

Ablauf des Angebotes: regelmäßig, z.B. wöchentlich oder monatlich

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Das Angebot zur konstruktiven Problemlösung, Förderung der Selbstorganisation und Motivation knüpft an Erkenntnissen aus Gruppen- und anderen gemeinschaftlichen Arbeiten im Klassenverband an, bei denen bei einigen Schülern Defizite im sozial-emotionalen Bereich festgestellt wurden. Die Eltern der Schüler wurden von den jeweiligen Lehrern über diese Erkenntnisse informiert und es wurden weitere Angebote für die jeweiligen Kinder besprochen.
Nach dem Motto: „Mach es dir leicht, mit Problemen umzugehen und diese zu lösen.“ soll das Angebot die Schüler in den Bereichen Problemlösung, Selbstorganisation und Motivation konstruktiv unterstützen und sie befähigen Probleme zukünftig eigenständig und gewaltfrei zu lösen.
Bei der Durchführung von sozialen Kompetenztrainings erfahren die Schüler nachvollziehbar, wie sie mit ihren eigenen Problemen besser umgehen und diese eigenständig lösen können. Hierzu wird die Methode der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg angewandt. Bei dieser Gesprächsmethode praktizieren die Schüler eine wertschätzende Kommunikation miteinander. Diese Erfahrung soll ihnen in besonders schwierigen Situationen nützlich sein, in denen sie allein vor derartigen Herausforderungen stehen.
Ein weiterer Baustein des Angebotes ist das Antiaggressionstraining und Deeskalationstraining. In diesen Trainingseinheiten lernen die Schüler praktische Übungen, wie sie aus einem Konflikt strategisch wieder herausfinden, ohne handgreiflich zu werden. Dabei wird auch die eigene Toleranzgrenze im Umgang mit der eigenen „Wut“ thematisiert. Weiterhin sollen gemeinsam mit den Schülern Kriseninterventionsmaßnahmen in Form eines Krisenplans erarbeitet werden. Dieser beinhaltet methodische Antworten auf die Fragestellungen: „Was kann ich tun, wenn ich in eine Konfliktsituation gerate?“, „Bin ich bereit den Konflikt alleine zu lösen?“, „Benötige ich Unterstützung beim Lösen meines Konfliktes?“ usw..
Ziel ist es, den Schülern mit diesen Methoden eigene Strategien aufzuzeigen und selbst zu entwickeln, sowie wertschätzend miteinander in Konfliktsituationen umzugehen. Ebenso werden sie in die Lage versetzt eigene Probleme zu erkennen, diese anzusprechen, auszutragen und eigenständig und sinnvoll zu lösen.
Dieser Förderbereich soll einmal wöchentlich pro Klassenstufe (1-6) nach dem Unterricht, in einem Stundenumfang von 45 Minuten, in einer Gruppengröße von 5 bis max. 15 Schülern angeboten werden.
Die Themen und Trainingseinheiten können in einem größeren Klassenraum, in der Turnhalle oder auf dem Sportplatz durchgeführt werden.

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
Die Fortschritte werden gemeinsam mit den Schülern reflektiert und dokumentiert. In einem individuellen Handout können die Schüler ihre eigenen Strategien und Krisenpläne erstellen und jederzeit nachlesen sowie in der Praxis anwenden. Die Schüler festigen die eigenen Strategien und die erarbeiteten Herangehensweisen zur eigenen Konfliktlösung in Gruppenübungen.

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Das für das Angebot eingesetzte Personal besitzt unter anderem einen Hochschulabschluss in einem pädagogischen Studiengang, eine abgeschlossene Ausbildung in einem pädagogischen Beruf, eine zertifizierte pädagogische Zusatzqualifikation, eine pädagogische Fort- und Weiterbildung ohne Zertifizierung oder langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit.

Angaben zum Anbieter

DRK-Kreisverband Lausitz e.V.

Anschrift:
Puschkinstraße 2
01968 Senftenberg

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Linda Sebischka-Klaus
Telefon: 03573 / 80941-11
E-Mail: l.sebischka-klaus@drk-lausitz.de

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de