Eine Woche Zirkus mit Präsentation (ANCB00013)

Durchführungsort:
Landeshauptstadt Potsdam

Unser Angebot kann in unseren eigenen Räumen / an unserem Standort durchgeführt werden.

Wir bieten ein Projekt in folgendem Bereich an:
Motivation, Selbstorganisation, Selbstwert, Kommunikation, Konstruktive Problemlösung

Teilnehmer
Große Gruppengröße mit 16 bis 30 Teilnehmer

Welche Altersgruppe kann mit dem Angebot erreicht werden?: 6 - 14

Jahrgangsstufe(n), die mit dem Angebot erreicht werden kann/können: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Ablauf des Angebotes: im Rahmen eines Projekttages oder einer Projektwoche

Kurzdarstellung des geplanten Angebotes (Methoden, Inhalte):
Der Zeltpunkt Montelino bietet seit Jahren im Zirkuszelt am Volkspark Potsdam einen Raum für spaßbetonte und kreative Bewegungserfahrungen. Im Unterschied zu vielen Mannschafts- und Individualsportarten geht es beim Zirkus nicht um Wettkampf und Leistungsvergleich, sondern um das gemeinschaftliche Erarbeiten von Darbietungen für andere. Die Einzelleistung und der individuelle Ausdruck sind hierbei immer in die Gruppenarbeit und ein umfassendes Geschehen eingebunden. Zugleich können eigene Begabungen entdeckt und Kreativität als zentrale Lebensäußerung erlebt werden, was einen starken Beitrag zur gesunden Persönlichkeitsentwicklung bedeutet. Die Schüler*innen einer Klasse können die Erfahrung machen, was es bedeutet in der Manege zu stehen. Am Ende der Woche zeigen sie ihre zirzensischen Fähigkeiten ihren Freund*innen, Eltern, Schülerinnen und Schülern ihrer Schule und, wenn möglich, auch einem öffentlichen Publikum.

Von Montag bis Freitag werden sich die Schüler*innen neu begegnen. Die im Rahmen des Klassenverbandes eingefahrenen Rollen werden verlassen und aufgelöst, weil ganz andere Fertigkeiten als im Unterricht gefragt sind.
Ziele der Woche sind:
- mich etwas zu trauen, was ich noch nie gemacht hat,
- Misserfolge zu überwinden, weil ich etwas erreichen will,
- zu spüren, dass ich eine besondere Begabung habe,
- zu erfahren, dass ich mich auf alle aus der Gruppe sicher verlassen kann,
- zu wissen, dass es für mich Etwas gibt, was ich zum Gelingen des Projekts beitragen kann,
- Unterstützung zu erfahren, wenn es zu Konflikten kommt
Basierend auf den positiven Erfahrungen der Zirkuswochen der vergangenen Jahre sollen im Rahmen des fünftägigen Projektes die Beziehungen der Schüler*innen zueinander gefördert, Rollenverhalten überdacht und mögliche Vorurteile abgebaut und eine positive Streitkultur aufgebaut werden.

Die Entwicklung sozialer Kompetenzen wie Selbständigkeit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit stehen im Zentrum dieses Projekts. Alle Mitarbeiter*innen legen großen Wert auf einen respektvollen, vorurteilsfreien, wertschätzenden Umgang aller Beteiligten untereinander – unabhängig von Herkunft, Alter und ggf. individueller Beeinträchtigung. Dies wird einerseits vorgelebt und andererseits durch gemeinsame Aktionen befördert. Jede/r Einzelne wird ernstgenommen, wahrgenommen und auf seine besondere Art als ein wertvoller Mensch anerkannt. Wir leben im Rahmen dieses Projekts ein positives Gegenbild zu den ausgrenzenden Tendenzen unserer Gesellschaft.

Die Teilnehmenden erleben, dass sie mitbestimmen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten am Gelingen des Projekts mitwirken können. Dabei sind Verlässlichkeit beim Übernehmen von Aufgaben und der Wunsch nach Einmischung notwendig. Sprachliche Barrieren werden, so vorhanden, vor allem durch das gemeinsame Tun ausgeglichen. Die Schüler*innen übernehmen im Laufe des Projektes weitestgehend selbständig die Verantwortung für die Umsetzung ihrer Wünsche und Ideen. Dabei herrscht ein Klima der Offenheit, auch für ein evtl. Scheitern von Vorhaben, welche, ob gelungen oder nicht, entsprechend reflektiert werden. In einem durchgängigen Prozess über die gesamte Woche entwickeln die Schüler*innen ihre Nummern und das Programm nach Maßgabe ihrer zirzensischen Kompetenzen und unter Hilfestellung der zirkuspädagogischen Begleitung.

Neben der Zusammenarbeit in den zirkuspädagogischen Workshops soll sich der Austausch und Kontakt der Schüler*innen untereinander verstärken. Dies geschieht in Groß- und Kleingruppenaktionen. Um eine ansprechende Abschlusspräsentation zeigen zu können, wählen wir die Trainingsgruppen möglichst klein. Bei einer Klassenstärke von max. 25 Schüler*innen, werden drei Zirkuspädagog*innen arbeiten. Das ist auch deshalb sinnvoll, weil Mitbestimmung und demokratische Entscheidungsfindung Zeit kosten, die in den kleinen Gruppen gut gegeben werden kann. Jeweils zu Beginn und zum Abschluss eines Tages trifft sich die Klasse mit den Zirkuspädagog*innen und Pädagog*innen zum Zirkusrat. Hier ist der geeignete Rahmen für Feedback, für Beschwerden und Lob, für Rückschau und Ausblick auf den nächsten Tag.
Das Projekt wird beim Zeltpunkt Montelino am Volkspark Potsdam stattfinden. Dort sind ein Zirkuszelt (16 Meter im Durchmesser), Zirkuswagen, ein Haus mit Trainingsraum, Umkleiden und sanitären Anlagen und das Freigelände zum Spielen und Proben vorhanden. Für Erfrischungen mit Obst und Getränken sowie ein warmes Mittagessen wird vor Ort gesorgt.

Wie erfolgt die Dokumentation der Inhalte und Fortschritte (Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmer*innen) und die Rückkopplung mit den Eltern und mit der Schule?:
Im Rahmen von Feedbackrunden im täglichen Zirkusrat erfragen wir wie es den Teilnehmenden geht und was sie an dem Tag erlebt haben. Die Zirkuspädagog*innen dokumentieren den Verlauf der Woche. Im täglichen Austausch mit den Lehrkräften kann der Kompetenzzuwachs der Teilnehmenden gut eingeschätzt werden und fließt in die Dokumentation ein. Nach der Präsentation gehen wir mit den anwesenden Eltern ins Gespräch und erfahren wie sie ihre Kinder erlebt haben und was sie beobachten konnten. Gerne geben wir in diesen Gesprächen auch Rückmeldungen über Stärken der Teilnehmenden, die sich im Verlauf der Woche gezeigt haben. Wir bieten an sowohl vor als auch nach der Projektwoche Gespräche mit den Lehrkräften zu führen, bzw. auf einem Elternabend sowohl Informationen als auch Erfahrungen mit den Eltern zu teilen.

In der Maßnahme kommt Personal mit nachfolgenden Qualifikationen bzw. pädagogischen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zum Einsatz:
Wir arbeiten mit Zirkuspädagog*innen, die eine Zertifizierung nach BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkus) Kriterien vorlegen oder eine vergleichbare Qualifikation nachweisen können. Einige haben zusätzliche Ausbildungen als staatl. anerk. Erzieher*in, Sozialpädagog*in, Artist*in oder Pantomimin.
Alle im Projekt eingesetzten Kräfte sind uns seit mehreren Jahren bekannt und haben schon in vielen Projekten mit uns zusammen gearbeitet.

Angaben zum Anbieter

Zeltpunkt Montelino gGmbH

Anschrift:
Hermann-Kasack-Str. 18
14469 Potsdam

Kontakt beim Anbieter für Nachfragen / Buchung des Angebotes

Vor- und Nachname: Ute Warbein
Telefon: 01637695761
E-Mail: info@zeltpunkt-montelino.de
Webseite des Anbieters: www.zeltpunkt-montelino.de

Für die Richtigkeit aller Angaben und Inhalte der veröffentlichten Angebote sind die Anbieter zuständig.

Hotline

für Anbieter zu Fragen der Registrierung / Angebotserstellung:
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Neuruppin und Brandenburg an der Havel:
0331 - 813 202 70 / aufholen[at]kobranet.de

für Schulen der Schulamtsbereiche Cottbus und Frankfurt (Oder):
0355 - 28863876 / aufholen[at]stiftung-spi.de